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Wenn der Meister in Pension geht, geht das Wissen nicht mit
Wie das Ding vor sechs Jahren angeschlossen wurde, weiß genau eine Person. Und die ist gerade im Urlaub.
Woran es im Alltag hakt
- Anleitungen, Schaltpläne und Wartungsprotokolle liegen in Ordnern und Köpfen
- Neue Mitarbeitende fragen dieselben Dinge, die vor einem Jahr schon beantwortet wurden
- Bei Sonderfällen ruft man den Kollegen an, der zufällig dabei war
- Geht jemand in Pension, geht das Wissen mit
Wie es danach läuft
- Vorhandene Unterlagen werden durchsuchbar, auch die eingescannten
- Fragen lassen sich in normalem Deutsch stellen, statt Ordner zu durchklicken
- Antworten verweisen auf die Quelle, du siehst woher die Auskunft kommt
- Was auf der Baustelle gelernt wird, landet mit wenigen Worten in der Sammlung
Wo die Grenze liegt: Was nirgends dokumentiert ist, kann auch die beste Suche nicht finden. Der erste Schritt ist deshalb oft, das Wichtigste überhaupt einmal festzuhalten.
Häufige Fragen
- Müssen wir erst alles digitalisieren?
- Nein. Wir fangen mit dem an, was schon digital vorliegt, und ergänzen nach und nach. Alles auf einmal einzuscannen führt meist dazu, dass es nie fertig wird.
- Funktioniert das auf der Baustelle?
- Ja, die Suche läuft am Handy. Wichtig ist ein brauchbarer Empfang oder eine Fassung, die auch offline funktioniert.
- Bleiben unsere Unterlagen im Betrieb?
- Wenn du das willst, ja. Für Betriebe mit sensiblen Kundendaten läuft die Suche auf eigener Hardware, dann verlässt kein Dokument das Haus.
- Wie fängt man an?
- Mit einem klar umrissenen Bereich, etwa den Wartungsunterlagen einer Anlagenart. Daran siehst du an echter Arbeit, ob die Qualität reicht, bevor der Rest dazukommt.
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